Warum ich kein Schach spiele

Mein größtes Hobby seit ich ein kleiner Junge war, ist es zu spielen. Am liebsten Brettspiele zusammen mit Freunden und Familie. Als Teenager habe ich im Sommer Tage und Wochen damit verbracht, die Spielewelt auf und nieder zu spielen (1995 gab es mit dem damals erschienen Siedler von Catan ein besonderes Highlight :D). Ich war immer besonders stolz darauf, wenn ich die Erwachsenen besiegen konnte.

Spiele haben aber auch einen Glücksfaktor. Und der hat mich regelmäßig zur Weißglut gebracht, wenn er nicht in meine Richtung ausgeschlagen hat. Mein Vater hat mir daraufhin immer geraten, Schach zu spielen – dort gibt es kein Glück, sondern nur Können. Mit Schach wurde ich aber nie warm. Zu sehr fehlte mir die Abwechslung und die Interaktion mit anderen Spielern, die Brettspiele für mich so interessant machten. Schach war reine Strategie und hatte wenig bis keine menschliche Interaktion.

Warum erzähle ich das? Weil mich der gleiche Grund, warum ich gerne Brettspiele spiele, auch dazu geführt hat, Führungskräfte zu trainieren. Lassen Sie mich erklären.

Bei Brettspielen liebe ich es, mich auf die aktuelle Situation einzustellen, das Verhalten meiner Mitspieler zu interpretieren und zu erahnen und entsprechend meine eigene Strategie anzupassen. In vielen Spielen kommen sogar noch reger Austausch, Verhandeln und andere Interaktionen dazu. Perfekt. Spielt man ein Spiel öfter, entwickelt man recht schnell verschiedene Strategien, die einem in der jeweiligen Situation am ehesten zum Sieg verhelfen.

Wer als Führungskraft erfolgreich ist, verhält sich nicht anders. Man muss mit dem, was man hat, sich auf die aktuelle Situation einstellen, seine Mitmenschen richtig interpretieren und sich entsprechend verhalten. Und ähnlich wie im Brettspiel, entwickelt man mit der Zeit Strategien, Konzepte und Werkzeuge, die einem, je nach Situation und Mitspieler, den größtmöglichen Mehrwert bringen.

Was ich jetzt mache, ist nichts anderes, als Führungskräften zu helfen, das bestmögliche Spiel zu spielen, zu dem sie im Stande sind.

Ging es nicht irgendwo um Schach?

Genau. Schach. Ein Spiel, das rein strategisch ist und wo Züge ausschließlich an die Züge des Gegners anpasst werden. Viele Führungskräfte gehen ihre Rolle an, als würden sie eine Partie Schach spielen – und verlieren deshalb auf voller Länge. 

Um erfolgreich zu sein, müssen Sie sich auf das echte Spiel einlassen. So ein Spiel ist natürlich in vielerlei Hinsicht anstrengender, weil Sie nicht so weit vorausplanen können und sich teilweise auch die Regeln während des Spiels ändern. Der Kern jedoch bleibt immer gleich. Gerne begleite ich Sie ein Stück, damit Sie in Zukunft so oft wie möglich dieses Spiel gewinnen.

Und das Beste dabei: Im Gegensatz zu den meisten Brettspielen gewinnen nicht nur Sie, sondern alle - Ihre Mitarbeiter, Ihr Unternehmen und alle anderen, die Teil des Spiels sind.

In diesem Sinne, viel Freude AM und Erfolg IM Spiel!

So long,
Ihr Stefan Delano

   

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