Was ich NICHT mache

Eine erste kleine Vorstellungsrunde, dann ein Hütchenspiel, um aus dem Spiel den Einstieg zu den Persönlichkeiten der einzelnen Teilnehmer zu machen. Von dort geht es dann weiter Richtung Selbstwahrnehmung, zwischenmenschlicher Umgang, usw.

GENAU DAS MACHE ICH NICHT. ARGH.

Was für manche wie das optimale Training für ihre Führungskräfte klingt, dreht mir den Magen um. Verstehen Sie mich nicht falsch. Persönlichkeitsentwicklung ist für einen Menschen wichtig, Kommunikation ist für einen Menschen und eine Führungskraft wichtig, aber selbst, wenn diese Fähigkeiten alle top sind, ist die Person noch immer nicht unbedingt eine gute Führungskraft.

Ich habe Führungskräfte kennengelernt, die großartige Menschen, engagiert, hochintelligent und trotzdem lausige Führungskräfte sind. Auf der anderen Seite habe ich wiederum Personen kennengelernt, mit denen ich mich privat nicht auf einen Kaffee treffen werde, die aber großartige Führungskräfte sind. Die Persönlichkeit und auch die persönlichen Skills sagen meist nichts über die Führungsfähigkeiten aus. Auch wenn die meisten großartigen Führungskräfte auch großartige Menschen sind.

 

Wenn ich aber keine Persönlichkeitsentwicklung oder sogenannten Social Skills trainiere, was mache ich dann? Ich trainiere Führung. Führung wird für Erfolg bezahlt, nicht dafür, dass sich Menschen wohler fühlen, netter miteinander umgehen oder sich besser selbst wahrnehmen – obwohl das oft Hand in Hand geht. Führung bedeutet Verantwortung für eine Gruppe zu übernehmen und es bedeutet, diese Gruppe von Menschen, egal wie groß, dorthin zu führen, dass sie die ihnen gestellten Aufgaben bestmöglich erfüllen.

Als Führungskraft ist es aber nicht wichtig, herausragende Social Skills zu haben – auch wenn das natürlich hilft – sondern Sie müssen stattdessen das Verhalten Ihrer Mitarbeiter verstehen und wissen, wie Sie deren Verhalten effektiv beeinflussen. Sie müssen verstehen, was die Mitarbeiter daran hindert, Höchstleistungen zu erzielen und wie Sie dafür sorgen, dass diese Höchstleistungen wahrscheinlicher werden. Können Sie dies, haben Sie in 99% der Fälle auch zufriedene und motivierte Mitarbeiter – sozusagen als Nebenprodukt. Denn wenn Mitarbeiter richtig geführt werden, dadurch ausgezeichnete Ergebnisse erzielen und auf sich selbst stolz sein können, dann vertrauen und respektieren sie auch ihre Führungskraft.

Zusätzlich müssen Sie wissen, wie Sie als Führungskraft den größten Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen – jetzt und in der Zukunft. Und zu guter Letzt müssen Sie im Stande sein, gute Entscheidungen zu treffen, da es als Führungskraft Ihre Verantwortung ist, Konflikte zu entscheiden bzw. generell wichtige Entscheidungen zu treffen.

Summa summarum: Mitarbeiter effektiv zu führen, Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen und gute Entscheidungen zu treffen. Das macht gute Führung aus.

 

Wenn Sie auf dem Weg dorthin zu einem besseren Menschen werden – was wahrscheinlich ist – großartig, wenn nicht, dann nicht. Beherrschen Sie diese Skills, sind Sie auf jeden Fall eine außergewöhnliche und höchsterfolgreiche Führungskraft.

 

Wer also Social Skills lernen möchte, ist bei mir falsch, wer sich für erfolgreiche Führung interessiert, dagegen goldrichtig. Sind Sie interessiert, dann vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch oder buchen direkt ein 1:1 Training.

So long,

Stefan Delano

„Es braucht mehr gute Führung.“

 

   

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